Gaisburger Marsch

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       Barny's Rezeptesammlung für Feldküchen

                       Gaisburger Marsch

Gaisburg ist ein kleines Städtchen bei Stuttgart. Dass dieser schwäbische Nationaleintopf dort erfunden wurde, gilt als sicher. Der "Marsch" wurde ihr angedichtet, weil sie angeblich von der Armee auf lange Märsche als kräftigende Speise mitgenommen wurde.                                                                                                           Wenn ihr mehr über die Geschichte des Schwäbischen Kulteintopf's Gaisburger Marsch erfahren wollt dann klickt hier!  

Zutatenliste für ca. 100 Portionen

20 Stangen Lauch  
20 mittlere Karotten 
10 mittlere Knollen Sellerie
10 Bund Petersilie 
10 kg Kartoffeln ( festkochend )       
 6 kg Suppenknochen ( Markknochen ) 
 8 kg Rindfleisch ( Hochrippe o. Beinscheibe )
20 Gewürznelken
15 Lorbeerblätter
 
Für die Spätzle
 2 kg Weizenvollkornmehl
 2 kg Weizenmehl
40 Eier
20 Teelöffel Salz
20 Teelöffel Oel für den Teig
2.5 Liter Wasser
20 Teelöffel Oel für das Kochwasser
Weißer Pfeffer ( möglichst frisch aus der Mühle )
20 Messerspitzen Muskatnuss
50 mittlere Zwiebeln
0.6 kg Butter
 

Herstellung in der " Gulaschkanone "

Das Gemüse waschen und schälen. Den Lauch in Ringe schneiden, die Karotte und die Sellerie würfeln. Die Petersilie fein hacken. Die Kartoffeln schälen und in Schnitze schneiden, Suppenknochen, Lauch, Karotte und Sellerie in anderthalb Liter kaltes Wasser geben und zum Kochen bringen. Dann das Fleisch hinzufügen und salzen.

Das Ganze etwa 1 bis anderthalb Stunden sieden lassen. In den letzten 20 Minuten die Kartoffelschnitze hinzufügen.

Für die Spätzle: Das Mehl in eine Schüssel geben, Eier, Salz, Öl und nach und nach Wasser zugeben. Die Menge des Wassers hängt von der Größe der Eier ab. Den Teig mit einem Löffeln schlagen bis er Blasen wirft. Dann etwas ruhen lassen, der Teil sollte weich aber noch zäh sein.

Zum Schaben der Spätzle Salzwasser mit dem Öl zum Kochen bringen. Das Spätzlebrett oder ein einfache Holzbrett mit Wasser benetzen und etwas Teig glatt und flach darauf streichen. Mit einem Spätzleschaber oder einem großen Messer den Teig in dünnen Scheiben in das kochende Wasser schaben. Das Messer dabei ab und zu in das Wasser tauchen.

Sobald die Spätzle an die Oberfläche steigen, mit dem Schaumlöffel herausnehmen, in eine Schüssel mit warmem Wasser geben, dann abtropfen lassen und warm stellen.

Das Fleisch und die Knochen aus der Suppe nehmen, das Fleisch würfeln, mit der Petersilie zurückgeben und die Spätzle hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Die Zwiebeln hacken. Die Butter zerlassen und die Zwiebeln goldgelb braten. Die Zwiebelwürfel mit dem Fett über die Suppe verteilen und servieren.

 

Tipps und Tricks!

Die Spätzle erst kurz vor der Ausgabe in die Suppe geben!

 

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Stand: 13 Juni 2010