NVA Feldküchen

Die Gründung der NVA erfolgte am 18. Januar 1956 per Gesetz (zeitlich nach der Bundeswehr). Die Aufstellung erfolgte in mehreren Etappen, bis zum 1. März 1956 sollten die Stäbe und Verwaltungen einsatzfähig sein.

FKÜ180/52

Die bewaffneten Organe der DDR wurden ab 1950 mit den
„Fahrbaren Großkochanlagen SK-200" (NVA-Bezeichnung FKÜ 180/52) ausgestattet.
Dem Charakter nach war diese Konstruktion vorrangig zur Befriedigung hoher Ansprüche an eine kochtechnische Ausrüstung und für großzügige Speisenherstellung für 200 Verpflegungsteilnehmer ausgerichtet.
Die vier Kessel (Speisekessel, Kaffeekessel und 2 Bratkessel) mit maximal 400 Liter Kesselkapazität ermöglichten eine Zubereitung aller vorkommenden Gerichte.
Diese ausgezeichneten kochtechnischen Eigenschaften konnten jedoch nur zu Lasten

  • der Handlichkeit,
  • der ungünstigen Geländegängigkeit und
  • des hohen Eigengewichts (1,2 t) erreicht werden.

Für mehr Infos bitte auf das Bild oder hier klicken.

FKÜ 100/57

Ab 1957 wurde die Feldküche Typ 100/57 eingeführt. Dieser Typ für maximal 120 Verpflegungsteilnehmer vereinigt gute kochtechnische Eigenschaften mit niedrigem Eigengewicht (0,6 t), einfacher Handhabung und hoher Geländegängigkeit.

Wenn Ihr auf das Bild oder hier klickt findet Ihr mehr Infos.

FKÜ 180/62

Feldküche FKü 180/62
jahrelang in den bewaffneten Organen (nicht nur in der NVA, sondern auch in der GST und den Kampfgruppen) in Nutzung.
Eingeführt 1962, wurde sie 1966 durch eine modifizierte Version
mit Zusatzheizgeräten auf den Fahrgestell FH 1,2 Mp abgelöst.
In Nutzung bzw. in den Mobilmachungsreserven war sie aber auch weiterhin zu finden.

Ihr wollt mehr über die FKÜ 180/62 wissen, dann klickt bitte hier, oder auf das Bild.

FKÜ 180/72

Feldküche Fkü 180/72 liebevoll auch das "Eisenschwein" genannt, wurde ab 1972 in der NVA eingesetzt. Sie war durchgängig mit 2 getrennt arbeitenden Verdampfungsbrennern bestückt.

Für Detailinformationen klickt bitte auf das Bild oder hier.

FKÜ 120/88

Anhängerfeldküche FKÜ 120/88

von der im "Wärmegerätebau Dresden/Cossebaude" nur 40 Stück produziert wurden. Es war die letzte Baureihe der Feldküchenproduktion in der ehemaligen DDR.

Diese FKÜ war Auflaufgebremst und wurde mit 3 Edelstahlkessel ausgestattet.

Genauere Informationen bekommt Ihr hier.

Kleinküche KK 15/72 SKT Typ 7706 ab 1977

Nicht zu vergessen die ungeliebten Kleinküchen KK 15 mit ihren Nachfolgemodellen, auch liebevoll "Budka" genannt, eingeführt in die Ausrüstung der NVA ab 1958, sie waren für Gruppen, Besatzungen und Bedienungen gedacht, die zeitweise nicht an der Feldküchenverpflegung teilnehmen konnten.

Die Kleinküche ist ein tragbares Feldkochgerät und dient zur Zubereitung von Speisen und Getränken für ca.15-20 Verpflegungsteilnehmer.

Diese Informationen reichen Euch nicht, dann klickt bitte auf das Bild oder hier.

Kücheneinrichtung Kü E auf LAK

Auch die Kücheneinrichtung KÜ E im LAK II 833 (leicht absetzbarer Koffer) möchte ich nicht vergessen.

Diese Kücheneinrichtung KE I wurde für den Einsatz für Truppenteile bis 150 Verpflegungsteilnehmer, und die Kücheneinrichtung KE II für den Einsatz für Stäbe bis 100 Verpflegungsteilnehmer konzipiert.

Die KE im LAK kann selbstständig oder in Verbindung mit der Speiseneinrichtung auf Spezialanhänger oder Anbauzelt genutzt werden.

Hier geht es zur genaueren Beschreibung.

Quelle:>Zeitschrift der Rückwärtigen Dienste der Nationalen Volksarmee- Deutscher Militärverlag- 1964/65<
Zitiert aus dem Textmaterial OSL Georg Hoffmann